Party-Pizzen „eataly“, Genua

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Party-Pizzen „eataly“, Genua

Da wird nun der eine oder andere Leser meines Blogs wahrscheinlich sich erstmal die Augen reiben. Pizza als „Eigenrezept“ und auch noch als von einer Reise inspiriert? Wie passt das zusammen? Zugegeben, das ist natürlich keine kulinarische Eigenkreation, aber, ich bin mir sicher, bei Pizza denkt jeder von Ihnen an einen besonderen Moment oder gar an ein Lieblingsrestaurant zurück. Wenn das nicht Inspiration ist. Im eataly gibt es übrigens nicht nur Pizzen, sondern es ist ein komplettes Restaurantkonzept innerhalb eines Feinkostgeschäftes, das wirklich die besten Produkte aus allen Regionen Italiens versammelt (mit starken regionaler Ausrichtung) inklusiver hervorragender Weine zu erschwinglichen Preisen.

Zurück zur Pizza: Wann haben Sie zuletzt Ihren Teig für eine gute Pizza selber gemacht inklusive der Sauce und dann auch noch aus vielen unterschiedlichen Belägen wählen können. Und last but not least ist einfach dieser Ofen eine so nette Idee, wie das ganze Konzept der Eigenkreationen. Vielleicht machen Sie das  ja mal zu Silvester anstatt Fleischfondue, oder jetzt in der kommenden Faschingszeit bei einer Party? Eignet sich auch perfekt für Kindergeburtstage. Hier auf jeden Fall einmal die Zutaten für klassische Pizzen:

Teig:

500 gr Mehl

15 gr frische Hefe

1 EL Honig

2-3 El Olivenöl

lauwarmes Wasser

Sauce:

Eine Dose Tomaten

etwa 15 Cocktailtomaten

eine Knoblauchzehe

1 El Tomatenmark

1 El Ketchup

3 EL Olivenöl

2-3 El getrockneter Oregano

Salz, Pfeffer

Belag:

Nach Geschmack. Auf jeden Fall:

Zwei Büffelmozarella

Cocktailtomaten

Schinken, Salami

Tunfisch

Zwiebelringe

Taggiasca Oliven

Knoblauch

Kapern

Sardellen

….

usw.

Zubereitung:

Die Hefe mit dem Honig in lauwarmen Wasser auflösen und auf die Bläschenbildung warten. Dann die Mischung mit dem Olivenöl zum Mehl in eine Schüssel geben und soviel Wasser zugeben, bis ein feuchter Teig enststeht, der sich gut von den Händen löst. Den Teig solange mit beiden Händen bearbeiten, durchkneten, bis er richtig „gummiartig“ elastisch ist. Gerne dazu auch ein paar mal auf die Tischplatte „pfeffern“, ist gut für Agressionsabbau. Anschliessend zurück in die Schüssel und mit einem Tuch bedecken. Nach ca. einer Stunde sollte der Teigballen mindestens das doppelte Volumen erhalten haben. Anschliessend den Teig ausrollen und portionieren (beim Pizzaofen ist ein entsprechender Ausstecher dabei), und die Teigstücke mit Olivenöl bepinseln.

Sauce:

Alle Zutaten in einen Mixbecher (bei den Cocktailtomaten vorher den Stilansatz herausschneiden, den Knoblauch schälen und grob hacken) geben und mit dem Schneidstab pürieren.

Belag:

Alle Zutaten für den Belag in portionsgerechte Stücke schneiden, bröckeln. Das ist ein nicht zu unterschätzender Vorbereitungsaufwand! Am besten während der Ruhezeit für den Pizzateig machen. Anschliessend kann sich jeder bei Tisch seine Pizza selber belegen, je grösser die Auswahl der Zutaten, desto kreativer die Ideen. Köstlich ist neben den Klassikern z.B. auch Birne mit Gorgonzola (oder Roquefort) und Rosmarin, dann aber ohne die Tomatensauce. Denken Sie auch saisonal. Z.B. jetzt im Winter an Radicchio (ganz zum Schluss) oder im Frühling an Spargeln. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten. Wer den Pizzaofen sich nicht anschaffen will, stellt einfach das Backblech auf den Tisch: jeder gestaltet sich seine Pizza und legt sie dann aufs Blech. Während der Backzeit kann die nächste Runde vorbereitet werden, auch „Calzone“ geht übrigens aus den kleinen Dingern zu machen.

Wein:

Für mich gehört zur Pizza immer Sangiovese. Daher bevorzuge ich einen guten Chianti oder auch einen Vino Nobile de Montepulcano.

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4 Gedanken zu “Party-Pizzen „eataly“, Genua

  1. Uns ist aufgefallen, dass Ihr Blog viele leckere Rezepte hat. Wir würden uns dafür freuen, wenn Sie sich auf Rezeptefinden.ch registrieren, damit wir auf ihn verweisen können.

    Rezeptefinden ist eine Suchmaschine, die mehrere Blogs und Kochseiten auf deutsch zusammenstellt, und die Blogger profitieren davon, dass Rezeptefinden ihre Seite weiter bekannt macht.

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    Mit freundlichen Grüßen,
    Rezeptefinden.ch

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